Workshop in Hamburg mit fruchtbaren Diskussionen zur Umsetzung von Zukunftsthemen

Unter dem Titel »From Foresight to Innovation - Bridging the Gap« fand am 9. und 10 Oktober 2008 in Hamburg ein internationaler Workshop statt. Wie werden wir in Zukunft leben? Welche Technologien werden künftig wichtig sein? Und wie muss sich die Forschungspolitik auf die Herausforderungen der Zukunft einstellen? All dies sind Fragen, die im Rahmen des Foresight-Prozesses des BMBF intensiv beleuchtet werden.

Vortrag von Staatsekretär Prof. Meyer-Krahmer

Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer eröffnete am 9. Oktober den internationalen Workshop in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft von 1765 und erläuterte in seiner Rede, dass der Foresight-Prozess zunächst ein Suchprozess sei.

»Der Prozess hilft uns, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie unsere Welt von Morgen aussehen kann - und welche Folgen das schon heute für unsere Forschungs- und Innovationsförderung hat«", so Meyer-Krahmer weiter. Das BMBF erhofft sich nach den Worten des Staatssekretärs neue Erkenntnisse, um eine strategisch angelegte, langfristige Forschungspolitik zu entwickeln. Meyer-Krahmer: »Wir wollen heute schon wissen, was morgen wichtig ist.«

Weitere Vorträge am ersten Konferenztag

Luke Georghiou (Institute for Innovation Research, Universität Manchester)Der Workshop, an dem etwa 85 deutsche und internationale Innovationsexpertinnen und -experten teilnahmen, war deshalb darauf ausgerichtet, aus Erfahrungen zu lernen, wie die Lücke zwischen Ideenfindung und Umsetzung in der Forschungsförderung schneller geschlossen werden kann.
Neben Plenumsvorträgen von Luke Georghiou (Institute for Innovation Research, Universität Manchester) zur Umsetzung von Foresight-Ergebnissen in Großbritannien, und von Alfred Nordmann (TU Darmstadt) zu Converging Technologies stand die intensive Bearbeitung folgender Aspekte der Forschungs- und Innovationspolitik in parallelen Workshops im Vordergrund:Alfred Nordmann (TU Darmstadt)

  • Organisation von wissenschaftlichen Communities
  • Etablierung von Forschungsallianzen 
  • Forschungsprogramme und Initiativen
  • Instrumente der Innovationspolitik 
  • Ideengenerierung

 

 

 

Ausklang des ersten Konferenztags

Der erste Veranstaltungstag klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus. Bernd Reinhard, Staatsrat für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg stellte die hohe Bedeutung von Innovationsförderung in einer kurzen Ansprache heraus.Bernd Reinhard, Staatsrat für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg

Diskussion der Workshopergebnisse und Podiumsdiskussion am zweiten Konferenztag

Am zweiten Veranstaltungstag wurden die Ergebnisse aus den fünf parallelen Workshops des vorherigen Tages im Plenum vorgestellt und diskutiert.

Den inhaltlichen Abschluss setzte eine Round Table Diskussion zu der Frage, welche Rolle strategische Partnerschaften bei der Umsetzung von neuen technologischen Trends und Themen spielten. Dr. Lothar Behlau von der Fraunhofer Gesellschaft, Dr. Laurent Buisson vom französischen Ministerium für Jugend, Bildung und Forschung, Richard B. Dasher, Ph.D. von der Stanford University, Dr. Wolfgang Gerteis von SAP Research, Christophe Guichard von der EU Kommission sowie Kees van Mourik von der ARTEMISIA Association erläuterten anhand eigener Erfahrungen und Beispiele, wie die wichtige Akteure frühzeitig zusammengebracht und zu einer langfristigen Zusammenarbeit motiviert werden könnten.



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