
Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft eines Betriebes. Sie ist zugleich eine Investition, die sich schon nach kurzer Zeit rechnet. Das zeigen die Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Erhebungen, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) regelmäßig im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchführt.
Gleichzeitig profitieren Betriebe aber auch bereits während der Ausbildung von den Auszubildenden. Denn Auszubildende verursachen nicht nur Kosten, sondern sie erwirtschaften auch Erträge. Daher wird bei den Ausbildungskosten zwischen Brutto- und Nettokosten unterschieden, wobei letztere die Differenz aus Bruttokosten und Erträgen darstellen. Nach den Ergebnissen der BIBB Kosten- Nutzen-Erhebung sind den Betrieben in Deutschland im Jahr 2007 pro Auszubildenden und Jahr im Durchschnitt Bruttokosten in Höhe von 15.288 Euro entstanden. Die Erträge durch produktive Leistungen der Auszubildenden beliefen sich auf 11.524 Euro. Daraus ergeben sich Nettokosten für die Betriebe von durchschnittlich 3.596 Euro pro Jahr und Auszubildenden.
Bei Übernahme der Auszubildenden nach Abschluss der Ausbildung kann der Betrieb jedoch weiter profitieren:
Weitere Informationen zum Nutzen der betrieblichen Ausbildung finden sich im Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2009 und in der BIBB REPORT Ausgabe 08/09.
Im Jahr 2012 ist eine neue BIBB-Studie zu den Kosten und Nutzen der dualen Berufsausbildung geplant.
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(URL: http://www.bibb.de/dokumente/pdf/BWP-2002-H6-32ff.pdf)