04.11.2006 [Pressemitteilung 189/2006]

Schavan: "Klimawandel ist eine technologische Herausforderung"

Forschung nimmt Schlüsselrolle für den Klima- und Umweltschutz ein

Um den Klimawandel zu bremsen und um die Folgen von unvermeidbaren Klimaänderungen abzumildern, werden die Leistungen von Wissenschaftlern aus Deutschland immer wichtiger. Darauf wies Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Samstag in Berlin hin. "Der aktuelle Report des UN-Klimasekretariats in Bonn zeigt, dass wir unsere Anstrengungen noch vergrößern müssen", sagte die Ministerin kurz vor der am Montag startenden UN-Klimakonferenz in Nairobi. "Der Klimawandel stellt uns vor eine globale Aufgabe, die wir nur gemeinsam lösen können. Die strategische Kooperation mit starken Partnern im In- und Ausland wird die Technologien für den Klimaschutz vorantreiben." Klimaforschung sei für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zudem eine Investition in einen Zukunftsmarkt, der die Spitzenposition Deutschlands im Export von Umwelttechnik stärkt.

"Um den Klimawandel abzubremsen, brauchen wir weiteren technologischen Fortschritt", sagte Schavan. "Dieser Fortschritt wird auch dazu führen, dass notwendige Technologien bezahlbar bleiben, insbesondere auch für Schwellenländer, die wegen ihres großen Wachstumspotenzials eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Klimas spielen werden."

Bereits heute fördert das BMBF direkt und über seine Forschungseinrichtungen mit mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr Wissenschaftler, die im Klima- und im Umweltbereich forschen. Mit dieser Unterstützung liefern die Wissenschaftler zuverlässige Daten, um belastbare Grundlagen für politische und ökonomische Entscheidungen beim Umgang mit dem Klimawandel zu schaffen. Das Spektrum dieser Arbeiten ist breit: Forschungen zum Erstellen von immer genaueren Klimamodellen gehören ebenso dazu wie Projekte, die sich mit der ökonomischen Bewertung des Klimawandels befassen.

Bei der Entwicklung klimawirksamer Technologien nimmt das BMBF eine Schlüsselposition ein. Energie- und Umwelttechnologien haben zudem in der Hightech-Strategie der Bundesregierung einen hohen Stellenwert. Mit insgesamt 2,4 Milliarden Euro fördert die Bundesregierung diese Technologiebereiche bis zum Ende der Legislaturperiode.

 

Dokumente

  • Druckversion

    [PDF - 31,6 kB]

    Die Druckversion dieser Pressemitteilung finden Sie hier als PDF-Datei.
    (URL: http://www.bmbf.de/_media/press/pm_20061104-189pdf.pdf)

Ansprechpartner

  • Pressereferat

    • Hannoversche Straße 28-30
    • 10115 Berlin
    • Telefonnummer: +49 (0) 30 / 18 57 5050
    • Faxnummer: +49 (0) 30 / 18 57 5551
    • E-Mail-Adresse: presse@bmbf.bund.de

Newsletter

Presse-Newsletter
Wenn Sie immer auf dem laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie einfach unsere Pressemitteilungen per E-Mail. (URL: http://www.bmbf.de/newsletter/)

RSS-Presse-Newsticker

Immer auf dem Laufenden:
Die aktuellen Pressemeldungen als RSS-Newsticker.

RSS 2.0 unter: http://www.bmbf.de/rss/de/press.xml

Was ist RSS?